Ich habe heute abend die notwendigen Schritte zur Aufnahme in die DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) unternommen:
Einverständniserklärung unterschrieben
Mundschleimhautzellen per Wattestäbchen gewonnen
Spende zur Deckung der Selbstkosten an die DKMS überwiesen
… und das Alles in weniger als zehn Minuten!
Meine Frau Floh, die die entsprechenden Unterlagen im Internet (www.dkms.de) angefordert hat, folgt in den nächsten Tagen.
Jetzt hoffen wir beide, daß unserem Freund geholfen werden kann… vielleicht sogar durch einen von uns!?! Aber jedes andere gerettete Leben ist uns auch recht!
Ich wäre nicht ich, wenn ich mich gestern nicht unverzüglich mit der “Urlaubsnachbereitung” beschäftigt hätte.
Erstens entspricht das dem Motto “Was weg ist, ist weg!”.
Zweitens verschlägt es die Männer und Freunde der plätzchen-backenden Frauen am kommenden Samstag auf die Weihnachtsmärkte Münchens. Da bleibt am Wochenende auch keine Zeit und den Sonntag (danach) halte ich mir lieber frei…
Drittens macht es viel mehr Spaß, als den Posteingang meiner geschäftlichen eMail-Adresse zu “räumen”- dazu unten mehr.
Bereits vorgestern abend und über nacht habe ich an die 2.000 Bilder aus unserem Urlaub von meinem Netbook auf den PC übertragen (lassen). Da ich mit der höchsten Auflösung fotografiert habe (4320*3240), waren die zwei treuen Begleiter mit dem Kopieren von 12,7 GB (!) schon eine Weile beschäftigt. Nachdem ich die Eindrücke nun auf meine Homepage www.kreder.org hochgeladen habe, können alle Bilder unter der Kategorie “ResidentTom To Look At” (2010.11) abgerufen werden. Der Zugang ist durch “Username” und “Password” geschützt. Wer noch keinen hat, füllt bei Interesse bitte den “Request For Access To ‘RT To Look At’” aus. Viel Spaß beim Stöbern und Wiederfinden der “Bilder des Tages”.
Schon letztes Jahr hatten Floh und ich uns vorgenommen, die schönsten Urlaubsfotos in einem Bild zu “verewigen”.
Durch Zufall waren wir im Dezember auf “Phoenix ArtMy” in der Müllerstrasse hier in München gestoßen. Die machen aus persönlichen Fotos tolle Foto-Kunst-Collagen. Da wir uns jedoch direkt ins Umzugschaos gestürzt hatten, wurde daraus leider nichts… vielleicht in diesem Jahr!?!
Zwar bestand unser Essen im Urlaub mit Ausnahme der Selbstverpflegung auf Kaua’i hauptsächlich aus “Fast” und “Convenience Food”, trotzdem will ich auch unsere kulinarischen Genüsse “ranken” sowie für mich und die Nachwelt festhalten.
An dieser stelle die (rein subjektiven) Essenzen:
Die French Fries (Pommes Frites) sind in den USA grundsätzlich überall (wo wir waren) besser als in Deutschland. Das liegt zum einen an der knusprigen Konsistenz und zum anderen an der stärkeren Würze (Salz). Unser geliebtes “Juleps” gegenüber kommt da aber schon ganz nah dran.
Innerhalb der USA haben wir wieder mal bei “Planet Hollywood” unsere besten French Fries genossen. Die beim “Wolfgang Puck Express” dürfen sich noch eine Spur besser als die Pommes Frites bei “McDonald’s” schimpfen.
“Subway” verbindet man auch hier immer sofort mit einer großen und individuellen Auswahl an Sandwiches. Die schmecken dort ja auch nicht schlecht, trotzdem finde ich den “Earl of Sandwich” noch eine Spur exquisiter und leckerer. Außerdem bekommt man dort, wie z. B. im “Vapiano“, diese lustigen Frisbees, die blinken und vibrieren, wenn das Essen fertig ist.
Burger muß man nicht unbedingt in einem “Hard Rock Cafe” essen. Da hält der “Fast-Food-Gigant” “McDonald’s” locker mit und bietet in den USA deutlich mehr Auswahl als in Deutschland. Mein persönliches Highlight ist und bleibt übrigens der “Double Quarter Pounder With Cheese”.
Um den Vergleich mit dem “BBQ Bacon Cheeseburger” im “Juleps” anzustreben, haben wir diesen “drüben” auch zwei- bis dreimal gegessen. Er hat uns dort doch wirklich nicht besser geschmeckt- Respekt!
Um gute “Pancakes” zu essen, muß man nicht in ein “IHOP” (“International House Of Pancakes”) gehen. Dort haben wir ehrlich gesagt unsere schlechtesten “Eierkuchen” von allen gegessen. Mit dem Angebot in einem Diner oder Drive-In (z. B. “Mel’s Drive-In“) ist man da i. d. R. schon besser bedient.
Für “Cheesecakes” (Käsekuchen) sei an dieser Stelle “The Cheesecake Factory” empfohlen.
Aber Achtung: “Cheesecake” wird in den USA gerne mit (nicht sehr süßer) “Sour Creme” (Schmand, Saure Sahne) hergestellt. Wenn man sich aber darauf eingestellt hat/ einstellt, mundet es ganz ausgezeichnet. Auch die “Main Courses” haben Floh und mir fantastisch geschmeckt.
Wer einen “starken” Kaffee in den USA genießen will, darf sich gerne in einem der unzähligen “Starbucks“-Filialen einfinden. Neben Kaffee in allen möglichen heißen und kaltenVariationen gibt es dort auch leckeres Essen zu kaufen (z. B. Cookies und Sandwiches).
Exkurs (Anfang)
Unschlagbar ist für mich aber auch das “Free WiFi” in fast jeder Filiale. Zwar ist das Angebot an freien W-LAN-Zugängen in den von uns besuchten US-Städten nahezu flächendeckend, auf “Starbucks” war aber auf jeden Fall immer Verlaß. Da leiden wir hier in Deutschland doch sehr unter dem “Oligopol” der wenigen Telekommunikations-Anbieter. In San Francisco sitzt Du z. B. am Flughafen und bekommst sofort das “SFO Free WiFi” und weitere Zugänge angeboten. Kaum wieder am Flughafen in München, zeigt Dir das iPhone nur ein W-LAN-Netzwerk an: “T-Mobile”… herzlich willkommen bei der “Hot Spot”-Abzocke.
Ein paar Sympathie-Punkte hat die Telekom für mich allerdings mit folgenden (US-)TV-Spots zurückgewonnen:
Der direkte Vergleich mit dem Wettbewerb wird in der US-Werbung einfach viel mehr gelebt als in Deutschland; obwohl das hier ja nun auch schon ein paar Jahre erlaubt ist.
Exkurs (Ende)
Weit verbreitet ist auch “The Coffee Bean & Tea Leaf“; haben wir aber nur einmal ausprobiert und hatten den Eindruck, daß es dort teurer als bei “Starbucks” ist.
Wer es gerne fritiert mag, darf “Kentucky Fried Chicken” (Hühnchen) und/ oder “Bubba Gumps Shrimps Co.” (Fisch) aufsuchen. “KFC” in Deutschland steht dem amerikanischen Original meiner Meinung nach übrigens in nichts nach. Persönlich steht mir das fritierte Hühnchen allerdings nach mindestens drei “Teilchen” schon ziemlich weit oben.
Die restlichen Restaurants, die Floh und ich besucht haben, lasse ich an dieser Stelle mal unbenannt.
Meinem Profil auf “Facebook” können diese (über “Foursquare”) ja entnommen werden. Und wen die Qualität und unsere Erfahrungen interessieren, darf uns gerne danach fragen -oder uns seine mitteilen.
Um den Faden mit den geschäftlichen eMails noch einmal aufzugreifen:
Mein parallel synchronisierter Posteingang hat mich gestern morgen mit ca. 500 (!) Nachrichten beglückt. *kotz*
Mit der frühzeitigen Kommunikation des Urlaubs in meinem beruflichen Umfeld hatte ich eigentlich die Hoffnung verknüpft, daß weitaus weniger Mitteilungen auflaufen. Ich konnte während meiner Abwesenheit ja ohnehin nichts ausrichten. Aber immer schön in “Cc”, den Hr. Kreder. Naja… habe ich mich halt an meinem letzten Urlaubstag ein bißchen durchgeklickt und heute ist die Anzahl zumindest schon wieder zweistellig.
Übrigens wurden Floh wie auch ich im Büro mehrmals mit der Formel begrüßt: “Du bist ja gar nicht braun geworden!”
Hallo? Schon mal was von “Hauttypen” gehört? Wenn Du Dich zwischen “keltisch” und “nordisch” bewegst, dann ist das Ergebnis für uns schon ganz passabel. *grins*
Die Komplimente und den “Dank” für den “Vaccation Travelogue” habe ich dagegen sehr, sehr gerne entgegengenommen.
Loveparade: Ich bin auch jetzt noch total aufgewühlt und habe dazu noch ein schlechtes Gewissen:
Eine explodierte Autobombe im Irak oder Afghanistan mit mehr Toten nimmt mich nicht so mit wie das hier. Vielleicht, weil es “zu Hause” passiert ist oder weil man (1997) selber mal dabei war und weiß, wie geil und friedlich das war. Die Leute wollten doch nur feiern und den Alltagsstreß vergessen.
Ich habe mir gestern nacht um drei Uhr noch die Posts im Beitrag von Monika Kruse durchgelesen, in denen die Verzweiflung, Trauer und der Haß auf die Veranstalter ungefiltert zum Ausdruck gekommen sind. Die Schuldigen sollten man jetzt in Ruhe (!) suchen, sie zur Rechenschaft ziehen und daraus lernen. Ich fürchte jedoch, “unentspannte” Gäste und “Drängler” werden auch Ihren furchtbaren Beitrag geleitest haben, der Engpaß “Tunnel” hat dann sein übrigens getan.
Ich nehme mit, daß ich Menschenmassen bisher nicht mochte und sie in Zukunft noch mehr meiden werde.
Mein Mitgefühl und Beileid allen Angehörigen, Bekannten und Freunden. Die “Kommerzialisierung” der Loveparade hat ihr schreckliches Ende gefunden.
Inzwischen ist mein Puls wieder auf 200,0 gesunken.
Ich kann es kaum fassen, daß wir so hoch gegen ENGLAND gewonnen haben. Ein paar Impressionen aus der Elsässer und Braisacher Str./ Haidhausen habe ich hier online gestellt.
Außerdem hat die Deutschland-Fahne vor unserem Fenster nach dem Provisorium “Wäscheklammer” nun eine richtige “Gardinen-Stange” zur Beschwerung bekommen. Ist ja jetzt Viertel-Finale!
Nebenbei habe ich schon heute mittag festgestellt, daß ich kein Schlangenmensch mit langen Armen bin; Balkon war trotzdem schön:
… und die “Gelbe Sau” am Himmel lacht, um Floh und mir den Einstieg in den Alltag zu erleichtern.
Ich habe bereits die “Schnappschüsse” der letzten Woche über meine Homepage www.kreder.org online gestellt: “ResidentTom To Look At” (Anmeldung: Hier). Jetzt werde ich meine geschäftlichen eMails der Woche niederkämpfen (196 Stück!) und parallel das hoffentlich schöne WM-Spiel Portugal : Brasilien anschauen*. Dann habe ich noch zwei Tage Wochenende, bevor am Montag der stressige Teil des Lebens wieder beginnt.
*Hier unten auf der Straße ist bei den ganzen portugiesischen, brasilianischen und spanischen Bars und Gaststätten schon die Hölle los. Macht Stimmung!
Als kleine “Schmankerl” füge ich Euch hier noch ein Beispiel für das “Animationsprogramm” und den “Club-Tanz” ein:
Heute mittag haben wir übrigens noch Gülcan Kamps mit Mann am Flughafen München gesehen:
Heute haben Floh und ich mit ein paar Freunden das herrliche Wetter genossen und eine kleine Fahrrad-Tour (Hier) zur “Waldwirtschaft” in Großhesselohe bei Pullach/ München (DE) unternommen.