Animals
Ich habe heute meinen letzten Urlaubstag aus 2009 genommen… und das ist gut so, wenn man sich das Wetter bis jetzt so anschaut.
Auch unser Kater Cookie genießt die gelbe Sau am Himmel und den Einzug des Frühlings:
Der Tag begann heute um 05:30 Uhr. Das natürlich unfreiwillig, weil ich vergessen habe, den Wecker auszuschalten.
Unter höchstem körperlichen Einsatz habe ich gegen später Leergut weggebracht und für Nachschub gesorgt. Außerdem haben Floh und ich die Einkäufe für das Wochenende mit unseren Freunden getätigt. Ist schon sportlich, einen Auto-Kofferraum durch Arme und Hände zu ersetzen:

Ich stelle übrigens gerade fest, daß das T-Shirt (“Skyline” von “Servus Heimat”) eine komische Figur macht… oder ist die so? Naja, das “Sport-Wetter” erhält ja jetzt langsam wieder Einzug.
Das Foto entstand übrigens neben unserem neuen Obst- und Gemüsehändler: Johann Wagner in der Weißenburger Str. 48. Top-Auswahl, klasse Qualität und sehr freundliche Bedienung- wie “auf dem Land”.
Der Tag ging weiter mit einem leckeren Mittagessen im “Süß, Sauer, Salzig” um die Ecke und wurde mit einem Kaffee im “Cafe Liebling” in unserem Haus unten fortgesetzt.
Jetzt sitze ich hier, beobachte den Wetterumschwung und warte auf die Ankunft der “Reisenden”.
Es ist an der Zeit, “ResidentTom To Blog” mal wieder mit etwas (neuem) Inhalt zu befeuern. Denn trotz der z. Z. spärlich gesäten Freizeit will ich nicht versäumen, Euch, die Leserschaft, auf dem Laufenden zu halten.
Floh und ich haben es am letzten Sonntag endlich einmal geschafft, einen kleinen Spaziergang (5,82 km) durch Münchens Osten zu unternehmen:
Auf diesem Weg haben wir u. a. eine uns bereits empfohlene Konditorei entdeckt: “Café Florian Wölfl” in der Kellerstr. 17.
Leider haben wir uns noch nicht persönlich von der Qualität überzeugen können, aber eine Schlange von gut einem Dutzend Menschen vor (!) der Konditorei spricht wohl für sich.
Am späten Freitagnachmittag sind wir auch schon ein bißchen durch die Straßen gestreunt und haben weitere nette Cafés und “Einkehrstätten” entdeckt.
Dem im Stadtteil bekannten Naturkostladen “Lebascha” haben wir dabei ebenfalls unseren ersten Besuch abgestattet. Man ahnt ja gar nicht, was für eine Art von Geschäften es in München so gibt. Auf jeden Fall ist im “Lebascha” gut aufgehoben, wer auf Lakritze jedlicher Art steht.
Damit nicht genug, waren Floh und ich am Samstag außerdem in Sachen “Shopping” unterwegs:
Neben der Komplettierung unserer Wohnungseinrichtung (CD-Regal, Teppich*, Grünpflanze und Aufbewahrungsboxen) hat Floh es tatsächlich geschafft, mich in die Innenstadt zu locken. Dabei war ich am Ende sogar doppelt erfolgreich:
- Ich mußte die Niederlage vom SV Werder Bremen nicht live vor dem TV-Gerät mit erleben.
- Ich habe jetzt zwei neue Jacken**, ein neues Paar Schuhe und eine neue Uhr.
*Diesen hat Cookie heute im Laufe des Tages übrigens schon kotzender Weise eingeweiht. Danke, Kater.
**Ohne eine neue (Winter-)Jacke hätte ich am Sonntag auch keinen Spaziergang machen können. Ein Teufelskreis.
Ich sage es gerne jedem: So einen Jahresende und -anfang wünsche ich niemanden.
Sicher, der Umzug von der Paul-Heyse-Str. in die Elsässer Str. geht auf meine eigene Kappe. Dieser ist ja nun aber auch bis auf ein paar Kleinigkeiten in trockenen Tüchern:
- Übernächsten Sonntag übergeben Floh und ich die alte Wohnung an unsere Nachmieterin.
Dieser Tage wird bereits “geweißelt”. In der kommenden Woche bekommt das Parkett einen neuen Schliff; leider mit ca. EUR 300,00 Eigenbeteiligung. Hätten wir den Blumentopf einfach dort stehen gelassen, wäre der Wasserschaden bestimmt niemanden aufgefallen. - In der neuen Wohnung ist jetzt erst einmal “Stillstand” eingetreten, weil alles weitere auch noch auf sich warten lassen kann. Nachdem ich letzten Samstag beim Anbringen des letzten “Dunkelrollos” auch das erste Mal eine Ladung Putz/ Mörtel auf den Kopf bekommen habe, bin ich für die nächse Zeit auch erst einmal bedient.
- Sehnsüchtig erwarte ich für morgen nach wie vor unseren Telefon- und Internetanschluß. Zwar habe ich die Möglichkeit, über UMTS online zu gehen, dabei bekomme ich aber beim Speichern meiner (geschäftichen) MS Excel-Dateien gerade wieder die Krise. Wo man von der “Telekom” übrigens immer wieder hört, daß die Techniker zu den vereinbarten Terminen gar nicht erscheinen, hat sich “1&1″ nun schon zweimal schriftlich, einmal per eMail und vorhin noch einmal per SMS gemeldet.
- “Cookie” wird mit dem Alter seiner Rolle als Kater immer gerechter: Die Fensterbanken mit Blick auf die Elsässer Str. sind ganz hoch im Kurs. Den Schnee auf dem Balkon findet er dagegen bedenklich.
- Einer der zwei Nachbarn auf unserem Stock ist im Übrigen “Sigi Zimmerschmied”. Ehrlich gesagt habe ich von ihm vorher noch nie etwas gehört und wir haben ihn auch noch nicht zu Gesicht bekommen. Auf jeden Fall wurde uns schon von mehreren Seiten bestätigt, daß es sich tatsächlich um DEN Sigi Zimmerschmied handelt.
Gestern und heute war ich geschäftlich in Berlin und hatte das Vergnügen, meinen Rückflug mit unserer Bundesministerin der Justiz, Fr. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, zu teilen. Auf meine Frage “Was, schon am Donnerstagnachmittag zurück nach Hause an den Starnberger See?” hat sie leider nicht reagiert.
Das “Geschäft” ist dann auch schon das nächste Stichwort:
Das fordert mich momentan und in nächster Zeit umfänglichst.
Neben meinen bisherigen Aufgaben im IT-Controlling habe ich seit 01.01.2010 die Themen “Project Management Office” und “Business Requirement Management” unter meiner Leitung/ Verantwortung.
Zwar steht mir dafür nun ein Teil der Mitarbeiter aus diesen Bereichen zur Verfügung, das Ganze läuft aber auch unter dem Ziel ”Verschlankung der IT-Governance”. D. h. für den Moment: Identisches Aufgaben-Portfolio bei in Summe weniger Mitarbeitern.
Das gibt dieser Organisationsentwicklung die entsprechend politische Note. Das ich diese “spielen” darf, ehrt mich zum einen sehr und ich freue mich auch auf diese Herausforderung. Zum anderen ist das natürlich so eine “Junge, Junge”-Sache, die einige “Heidewitzka”-Momente verursachen wird.
Aber ich sage: “Nur die Harten kommen in den Garten!”









